Das Team des Hotel Naggler *** plus

Das Hotel Naggler wird von der Familie Philippitsch geführt. Wir sind bestrebt, Ihnen einen unvergessenen Urlaub zu bieten. Wünsche und Anregungen nehmen wir gerne entgegen.

Wir stellen uns vor

Familie Philippitsch:

Marianne, Hans, Christoph und Melanie freuen sich auf ihren Besuch!

Die Hotel-Chronik in Worten

 

Den Nagel auf den Kopf getroffen

Gleich vorweg: Die Liebe zum Tourismus ist ein noch halbwegs junges Phänomen in der Familie Philippitsch. Denn unsere Ahnen waren viele Jahrhunderte lang den handwerklichen und landwirtschaftlichen Tätigkeiten zugetan: Sie waren Bauern und Zimmerleute. Das Holz hatte dabei einen ganz besonderen Stellenwert. Die Sechskant-Nägel, die unserer Vorfahren aus Lärchenholz herstellten, waren ein ganz besonderes Produkt und wurden für den Bau der Dachstühle verwendet. Daher kommt auch unser Hausname „Naggler“, der namensgebend für unser Hotel war.

 

Daunendecken statt Hühnerfeder

Doch unsere Oma, Inge Philippitsch (1926-2018), erkannte in den 1950er Jahren: Urlauberbetten liegen ihr mehr als der Kuh- und Hühnerstall. Daher wurden 1958 die ersten Zimmer vermietet. Die Enkel der damals ersten Gäste kommen übrigens heute noch zu uns auf Urlaub. 1970 haben Jakob Philippitsch (1925-2017) und Inge dann die Landwirtschaft ganz an den (Holz)Nagel gehängt, um auf den Tourismus zu setzen: Mit acht Zimmern, in denen es bereits Warm- und Kaltfließwasser gab. Während Inge sich um das Wohl der Gäste kümmerte, ging Jakob weiterhin seiner Tätigkeit als Zimmermann nach. Die Begeisterung für den Tourismus hat sich innerhalb der Familie dankenswerterweise weitervererbt.

 

Kein Stein bleibt auf dem andern

1984 übernahm dann Hans Philippitsch das Ruder und investierte gemeinsam mit seiner Frau Marianne laufend in den Aus- und Zubau des heutigen Hotels. 1987 war der Naggler eine Fremdenpension mit 14 Zimmern und Halbpension. Nebenbei erwähnt: Damals kostete eine Übernachtung (mit Halbpension) 280 Schilling, 1958 bei Oma Inge 7,50 Schilling (mit Frühstück). Seit 1992 ist das Haus Naggler offiziell ein Hotelbetrieb und gleichzeitig auch ein Gasthaus. Aus den 17 Hotelzimmern sind mittlerweile 26 geworden. Oder anders gesagt: Wir haben in alle Himmelsrichtungen und Höhen ausgebaut. Das einzig ursprüngliche beim Naggler ist und bleibt der Kachelofen. Er hat alle Renovierungsanfälle der letzten Jahrzehnte überlebt: Der Raum rund um den Ofen wurde bereits drei Mal umgebaut, doch der Ofen verweilt seit mittlerweile 70 Jahren im Haus.

 

Den Wintertourismus eiskalt erwischt

Im Sommer Gäste ins Gitschtal zu locken war nie ein Problem. Doch irgendwann reifte die Idee, die Zimmer im Winter ebenso an den Mann bringen zu wollen. Um die damals ersten Wintergäste zum Urlaub in das Weißbriacher Schneeparadies zu lotsen, hat Hans tief in die Trickkiste gegriffen. Mit dem Versprechen „Wenn kein Schnee liegt, braucht ihr den Urlaub nicht zu bezahlen!“ eröffnete er 1987 den Winterbetrieb beim Naggler. Das unschlagbare Angebot fruchtete und der Wintertourismus nahm seinen Lauf. Übrigens: Die verlockende Pauschale „Kein Schnee-kein Geld“ gilt heute leider nicht mehr …

 

Die Jugend an die Macht

Seit 2017 weht im Hotel Naggler ein frischer Wind – Sohn Christoph hat das Kommando im Hotel übernommen und repräsentiert damit die 3. Generation im Familienbetrieb. Sein touristisches Handwerk hat er in der Kärntner Tourismusschule in Villach gelernt, seine Begeisterung für das Gastgeber-Dasein von den Eltern mit in die Wiege gelegt bekommen. Seine unverwechselbare Art macht das Hotel genau zu dem, was es immer schon war und nach wie vor ist: persönlich, familiär und einzigartig.

 

 

Die Hotel-Chronik in Jahreszahlen

1923 & 1925: Das Haus wird durch einen Brand zerstört und dann wieder aufgebaut

1958: Jakob und Inge Philippitsch vermieten die ersten drei Zimmer

1970: Vermietung mit 8 Zimmer statt Landwirtschaft

1984: Hans Philippitsch übernimmt die Vermietung

1987: Naggler wird eine Fremdenpension mit 14 Zimmern und Halbpension

1987: Beginn des Winterbetriebs

1992: Naggler wird ein Hotel mit 17 Zimmern und Gasthaus

1994: Bau der Saunalandschaft und des Fitnessraums

1998: Ausbau auf 23 Zimmer

2000: Bau des Biotops

2004: Ausbau auf 26 Zimmer

2017: Christoph Philippitsch übernimmt das Hotel